Diese Seite erklärt futurino der Reihe nach. Sie ist zum Nachschlagen
gedacht und muss nicht am Stück gelesen werden. Wofür futurino da ist,
steht auf der Seite «Was ist futurino?». Und
mitten in der Arbeit helfen die kleinen Fragezeichen im Text: Sie stehen
an jeder Stelle, an der eine Frage aufkommt, und sagen in drei Sätzen,
was dort zu tun ist. Das grosse Fragezeichen oben führt hierher, zum
Kapitel, das zur offenen Ansicht gehört. Die Leiste darüber bringt dich
zurück, wo du warst.
1. In fünf Minuten zur ersten Runde
Der kürzeste Weg zu einer Gruppe, die mitdenkt:
Auf futurino.ch ein Konto anlegen. Es
braucht eine Mailadresse und ein Passwort, sonst nichts.
Auf der Seite «Werkzeuge» eine Karte anklicken, zum Beispiel
«Blitzlicht». Die Karte klappt auf und sagt, was die Methode mit der
Gruppe macht.
Die Frage eintippen und die Runde starten.
Der Gruppe den Code zeigen, der jetzt gross dasteht, oder den
QR-Code danebenhalten. Beitreten geht auf futurino.ch/da,
ohne Konto und ohne Anmeldung.
«An die Wand projizieren» öffnet ein zweites Fenster für den
Beamer. Dort erscheinen die Beiträge.
Das genügt für die erste Runde. Alles Weitere steht unten.
Ohne Konto geht auch etwas, nämlich die Werkzeuge «Entscheid» und
«Sieb». Beide arbeiten allein und speichern im Browser deines Geräts.
Alles mit einer Gruppe braucht ein Konto, weil der Server die
Beiträge entgegennehmen muss.
2. Die sechs Werkzeuge
Jedes Werkzeug stellt eine Frage anders. Der Unterschied liegt darin,
wer wann was sieht und was danach damit geschieht.
Die Beschreibungen hier stammen aus derselben Quelle wie die Karten in
der Anwendung; was dort steht, steht auch hier.
Brainstorming
Alle schreiben gleichzeitig mit
Eine Frage, alle antworten, die Beiträge erscheinen sofort an der Wand. Die KI kann sie danach ordnen.
Warum so: Alle sehen alles von Anfang an. Eine Idee, die eine andere auslöst, ist hier erwünscht.
Beispielfrage: Was macht eine gute Rückmeldung aus? Mit Gruppe:
ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei Schritte: Frage · Sammeln · Zusammenlegen · Abschluss
Blitzlicht
Pro Runde genau ein Satz bzw. eine Bemerkung pro Person
Fremde Beiträge werden erst sichtbar, wenn der eigene Beitrag abgeschickt wurde.
Warum so: Die Beiträge werden zunächst chronologisch nach Eingang geordnet. Auf deinen Wunsch kann KI die Beiträge kategorisieren und die Anzahl Nennungen pro Kategorie auszählen.
Beispielfrage: Mit welchem Gefühl gehst du in diese Woche? Mit Gruppe:
ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei Schritte: Frage · Sammeln · Freigeben · Zusammenlegen · Abschluss
Gewichten
Sammeln, dann Punkte verteilen
Zuerst sammeln wie beim Brainstorming, dann verteilt jede Person eine feste Zahl Punkte.
Warum so: Die Punktzahl zeigt, wie vielen ein Beitrag aufgefallen ist, und nicht, wie gut er ist.
Beispielfrage: Woran sollen wir im nächsten Halbjahr arbeiten? Mit Gruppe:
ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei Schritte: Frage · Sammeln · Zusammenlegen · Punkte verteilen · Punkte zeigen · Abschluss
Ratingkonferenz
Aussagen auf einer Skala einschätzen
Mehrere Aussagen, eine Skala, ein Durchgang. Danach steht je Aussage die ganze Verteilung da.
Warum so: Niemand sieht die Verteilung, bevor er selbst geantwortet hat. Sonst passt man sich an.
Beispielfrage: Wie schätzt ihr unsere Zusammenarbeit ein? Mit Gruppe:
ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei Schritte: Aussagen · Einschätzen · Freigeben · Abschluss
Konsensieren
Wogegen spricht am wenigsten?
Mehrere Möglichkeiten, und jede Person sagt zu jeder, wie stark ihr Widerstand dagegen ist. Am Schluss steht, wogegen wenig spricht.
Warum so: Eine Möglichkeit, gegen die wenig spricht, hält länger als eine, für die eine Minderheit brennt.
Beispielfrage: Wie gestalten wir den Elternabend? Mit Gruppe:
ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei Schritte: Möglichkeiten · Widerstand · Freigeben · Abschluss
Rückmeldung
Feste Fragen, nur für dich
Zwei oder drei feste Fragen am Ende einer Lektion.
Warum so: Die Antworten sieht nur du. Sie erscheinen nie an der Wand.
Beispielfrage: Rückmeldung zur heutigen Lektion Mit Gruppe:
ja, die Gruppe tritt mit einem Code bei Schritte: Fragen · Antworten · Zusammenlegen · Abschluss
Sieben
Aus vielen Möglichkeiten die wenigen
Eine lange Liste, ein paar harte Bedingungen, und am Ende die wenigen, mit denen sich abwägen lässt.
Warum so: Das Sieb nennt am Ende, welche Bedingung wie viele ausgeschieden hat, und fragt, ob damit schon entschieden ist.
Beispielfrage: Welche Wohnung kommt für uns in Frage? Mit Gruppe:
nein, dieses Werkzeug arbeitet ohne Gruppe Schritte: Frage · Liste · Bedingungen · Prüfen · Ergebnis
Die Schrittleiste steht in jeder Runde zuoberst und zeigt, wo ihr
gerade seid. Ein Haken heisst: erledigt. Hervorgehoben ist der Schritt,
an dem ihr arbeitet. Übersprungene Schritte bleiben ohne Haken, denn
Ordnen und Auswerten sind freiwillig.
3. Der Entscheid, Schritt für Schritt
Der Entscheid ist kein einzelnes Werkzeug, sondern ein Weg mit sechs
Schritten. Du kannst ihn allein gehen oder an jeder Stelle die Gruppe
dazuholen. Oben steht immer, wo du bist.
Frage. Schreib auf, was entschieden werden soll.
Eine gute Frage nennt die Sache und lässt die Antwort offen.
Kriterien. Woran misst du die Möglichkeiten?
Bedingungen sind hart: Was sie verletzt, fällt weg. Abwägungen sind
weich: Sie machen eine Möglichkeit besser oder schlechter.
Möglichkeiten. Was steht zur Wahl? Mindestens
zwei, sonst gibt es nichts zu entscheiden. Auch das Naheliegende
gehört dazu, etwa alles so zu lassen, wie es ist.
Abwägen. Jede Möglichkeit gegen jedes Kriterium.
futurino rechnet daraus keine Note aus; es zeigt, was wo steht.
Entscheid. Du legst fest und schreibst auf,
warum. Die Begründung ist der Teil, den du in einem Jahr noch
brauchst.
Abschluss. Was folgt daraus, und wer weiss davon?
Unterwegs steht «Gesamtbild» bereit. Es legt alles nebeneinander, was
bisher zusammengekommen ist, und nennt am Schluss die Lücken. Vier
Wege führen hinaus: die Schau am Bildschirm, der Druck, eine
Word-Datei und eine Folienfolge für den Beamer.
Eine harte Bedingung bleibt hart. Eine Möglichkeit, die sie verletzt,
fällt weg, und keine noch so gute Bewertung in den übrigen Kriterien
holt sie zurück. Das ist Absicht und der Kern des ganzen Weges.
4. Die Gruppe: Beitritt, Wand, Kleingruppen
Wie die Leute hineinkommen
Jede Runde mit Gruppe hat einen Code aus sechs Zeichen. Die Gruppe
geht auf futurino.ch/da und tippt ihn ein, oder sie
hält die Handykamera auf den QR-Code. Beides steht in der Runde
nebeneinander. Niemand braucht ein Konto, niemand muss etwas
installieren.
Wie gross die Gruppe sein darf
Beim Anlegen wählst du die Arbeitsweise. Die drei stehen
untereinander, mit ihrer Beschreibung:
Ich entscheide allein.
Du arbeitest allein an dieser Frage, auf Wunsch mit der KI.
Mit einer kleinen Gruppe, bis 30 Personen.
Bis dreissig Personen treten mit einem Code bzw. QR-Code bei und denken mit.
Mit einer grossen Gruppe, bis 100 Personen.
Bis hundert Personen treten mit einem Code bzw. QR-Code bei und denken mit.
Zwischen den beiden Gruppenstufen unterscheidet allein die Zahl der
Plätze. Wandanzeige, Kleingruppen und Prozessplan stehen bei beiden
gleichermassen zur Verfügung. Die Arbeitsweise lässt sich später
wechseln, ohne dass etwas verloren geht.
Die Wandanzeige
«An die Wand projizieren» öffnet ein zweites Fenster, das du auf den
Beamer schiebst. Es zeigt vor der Runde den Beitritt mit Code und
QR-Code, während der Runde die Frage und die Zahl der Antworten, und
die Beiträge, sobald sie sichtbar sein dürfen. Wann das ist, hängt am
Werkzeug: Beim Brainstorming sofort, beim Blitzlicht nach der eigenen
Abgabe, bei der Ratingkonferenz erst nach deiner Freigabe.
Das Wandfenster holt sich seinen Stand von selbst. Du musst es nicht
nachladen. Vollbild macht der Browser mit F11.
Kleingruppen und Prozessplan
Diese beiden gibt es nur im Werkzeug «Entscheid», nicht in den
Werkzeugrunden. Gemessen am 23.09.2026.
Der Weg dahin hat drei Schritte:
Im Entscheid die Frage eintippen und als Arbeitsweise eine der
beiden Gruppenstufen wählen. Dann erscheint «Sitzung eröffnen».
Nach dem Eröffnen klappt die Steuerung zu. Oben steht jetzt ein
Band mit dem Code; der Knopf daneben heisst «Sitzung steuern» und
öffnet sie wieder.
In der Steuerung findest du die Klappe «Kleingruppen» und das
Feld für die nächste Frage an die Gruppe.
Kleingruppen sind für Aufträge, die am Tisch
besprochen werden. Du sagst, wie viele Gruppen es gibt (zwei bis
12), und ob die Leute ihre Gruppe
selbst wählen oder ob du die Anwesenden verteilst. Danach lässt sich
eine Frage als Gruppenfrage stellen: Dann antwortet je Tisch eine
Person, und der Beitrag trägt den Namen der Gruppe.
Der Prozessplan ist die Liste der Fragen, die du
vorbereitet hast. Statt «Frage stellen» drückst du «In den Plan
legen»; die Frage wartet dort, für die Gruppe unsichtbar. In der Liste
kannst du sie verschieben, überspringen oder mit «Jetzt stellen»
starten. Aus demselben Plan entsteht das Notfallpaket zum Ausdrucken.
Anonym oder mit Namen
Beim Eröffnen wählst du, ob die Beiträge anonym sind, ein Merkmal
tragen oder einen Namen. Anonym heisst anonym: Am Beitrag steht dann
nirgends, von wem er kommt, auch nicht verdeckt in der Datenbank. Dass
jemand abgegeben hat, wird getrennt davon vermerkt, damit niemand
zweimal schreibt.
5. Die KI und das Guthaben
Was sie tut
Die KI schlägt vor und übernimmt nie selbst. Sie kann Kriterien und
Möglichkeiten vorschlagen, Argumente ordnen, eine Zweitmeinung geben,
gesammelte Beiträge zu Themen bündeln und aus vielen Beiträgen
Kategorien bilden. Jeder Vorschlag wartet auf deinen Klick.
Beim Auswerten zählt futurino die Beiträge je Kategorie nach und
behauptet die Zahl nicht. Höchstens
8 Kategorien, je bis zu
3 Beispiele daneben. Was
sich keiner Kategorie zuordnen liess, verschwindet nicht, sondern
steht unter den übrigen Nennungen.
Was sie nicht tut
Sie entscheidet nicht, sie bewertet keine Möglichkeit, und sie gibt
keine Note für die Qualität eines Entscheids. Es gibt in futurino
keine Gesamtpunktzahl und keine Ampel. Das ist kein Versehen, sondern
der Kern: Der Entscheid bleibt deiner.
Was hinausgeht
Fragst du die KI, geht der Text, den futurino dir vor dem Absenden
zeigt, an Claude von Anthropic. Entferne daraus, was niemanden etwas
angeht. Ohne KI bleibt alles auf dem Server und auf deinem Gerät.
Unter «Kontext hinzufügen» kannst du ein Reglement, eine Strategie
oder eine Seite aus dem Netz beilegen, damit die KI auf deinen Fall
kommt statt auf den allgemeinen. Ein eingefügter Abschnitt ist der
sparsamste Weg, weil du selbst wählst, was nötig ist. Ein PDF geht
vollständig hinaus.
Das Guthaben
Jedes neue Konto bekommt ein grosszügiges Startguthaben geschenkt, das
jährlich oder auf Anfrage wieder aufgefüllt wird. Wie viel noch da ist,
steht bei jedem KI-Knopf und unter «Einstellungen». Nur die KI zehrt
daran. Sammeln, an die Wand projizieren, auswerten ohne KI, drucken und
ausleiten kosten nichts.
futurino ist mindestens bis Ende 2028 kostenlos, die KI eingeschlossen.
Abschalten
An jeder Klärung lässt sich die KI ausschalten. Dann verschwinden ihre
Knöpfe, und es geht nichts hinaus. Wer sie nie will, stellt das in den
Einstellungen ein.
6. Konto, Ablage und Einstellungen
Wofür ein Konto
Ein Konto brauchst du, um die Gedanken aufzubewahren und auf mehreren
Geräten zu öffnen, für KI-Unterstützung, für die weiteren Werkzeuge
sowie für die Mitwirkung einer Gruppe. Ohne Konto bleibt alles im
Speicher deines Browsers, auf diesem einen Gerät.
Meine Klärungen
Unter «Meine Klärungen» liegt alles beieinander, was du begonnen hast,
ganz gleich mit welchem Werkzeug. Jede Zeile lässt sich öffnen,
weiterführen oder entfernen. Mit «Auswählen» gehen mehrere auf einmal.
Bereiche sind die grossen Fächer: eine Schule, ein
Mandat, ein Projekt. Eine Klärung liegt in höchstens einem Bereich.
Schlagwörter liegen quer dazu, so viele du willst.
Ein Schlagwort, das an keiner Klärung mehr hängt, verschwindet von
selbst.
Einstellungen
Dort stehen das Guthaben, die Wahl des Sprachmodells, die
Teilnahmegrenze für deine Sitzungen, die Farbwahl und der Weg, das
Konto samt allem zu löschen. Das Löschen verlangt deine Abschrift des
Wortes, denn es ist nicht rückgängig zu machen.
7. Was am Ende herauskommt
Das Gesamtbild
Es legt alles nebeneinander, was in einem Entscheid zusammengekommen
ist: Bedingungen, Kriterien, Möglichkeiten, Offenes, die Rechnung, die
Neigung und die Lücken. Vier Wege führen hinaus, nämlich die Schau am
Bildschirm, der Druck, eine Word-Datei und eine Folienfolge für den
Beamer. Word und Folien entstehen auf deinem Gerät; ohne Konto
verlässt dabei kein Wort dein Gerät.
Der Bericht
Der Bericht ist die Endform einer Klärung, zum Ausdrucken und
Weiterreichen. Er nennt, was fehlt, statt die Lücke zu füllen: Ein
Bericht, der Unbearbeitetes weglässt, sieht vollständig aus und ist es
nicht. Namen und Merkmale der Teilnehmenden stehen nie darin.
Seit Fassung 1.13.0 zeigt er auch die Auswertung einer Runde, also die
Bündelung zu Themen und die Kategorien mit ihren Zahlen und
Beispielen. Darüber steht, was die Gruppe geschrieben und was die KI
geordnet hat. Sind nach der Auswertung noch Beiträge eingegangen, sagt
er das mit ihrer Zahl.
Ein PDF
Über das Druckmenü des Browsers, dort «Als PDF sichern». Der Druckstil
räumt die Bedienelemente weg.
8. Deine Daten
Ohne Konto bleibt der Entscheid auf deinem Gerät im Speicher deines
Browsers. Mit Konto liegen deine Daten verschlüsselt in einer
Datenbank auf dem Server in der Schweiz.
Nicht verschlüsselt sind die Anmeldeadresse, die
Namen deiner Bereiche und die Zeitpunkte. Nach Bereichsnamen wird
sortiert und gefiltert, und ein verschlüsselter Wert lässt sich weder
sortieren noch vergleichen. Wer seine Kundschaft im Bereichsnamen
führt, hat sie damit im Klartext in der Datenbank.
Eine Ausnahme ist die KI, und sie braucht ein Konto. Fragst du sie,
geht der Text, der dir vor dem Absenden gezeigt wird, an Claude von
Anthropic.
Deine Mailadresse wird nie an Dritte weitergegeben. Mail bekommst du
beim Anlegen des Kontos und danach das, was du selbst auslöst.
Das Konto lässt sich vollständig löschen, mit allem, was daran hängt.
Der Weg steht in den Einstellungen.
9. Wenn etwas nicht geht
Das Netz fällt aus
Dafür gibt es das Notfallpaket. Es entsteht aus dem Prozessplan und
wird vor der Veranstaltung ausgedruckt; im Ausfall
lässt es sich nicht mehr erzeugen. Auf dem Papier stehen die
vorbereiteten Fragen, und ihr arbeitet ohne Strom weiter. Was auf
Papier zusammenkommt, lässt sich nachher von Hand nacherfassen und
steht im Bericht als nachträglich erfasst gekennzeichnet.
Der Code funktioniert nicht
Prüfe drei Dinge. Läuft die Sitzung noch, oder hast du «Neue Beiträge
sperren» gedrückt? Ist die Teilnahmegrenze erreicht? Und tippt die
Person wirklich auf futurino.ch/da? Der Code gilt nur
für diese eine Sitzung.
Niemand sieht die Beiträge
Das ist beim Blitzlicht und bei der Ratingkonferenz der Normalfall.
Dort werden fremde Beiträge erst sichtbar, wenn du «Beiträge sichtbar
machen» drückst oder wenn die Person selbst abgegeben hat. Welches
Werkzeug wie verfährt, steht oben im Kapitel über die Werkzeuge.
Die Zahlen der Auswertung stimmen nicht mehr
Eine Auswertung gilt für den Stand, auf dem sie gerechnet wurde. Sind
danach Beiträge eingegangen, steht ein Hinweis mit ihrer Zahl
darunter, und im Bericht ebenfalls. Werte neu aus, wenn sie mitzählen
sollen.
Die Wandanzeige wirkt unruhig
Sie rechnet ihre Grösse beim Laden einmal aus und danach nur noch,
wenn sich der Inhalt ändert. Bewegt sie sich trotzdem, hilft ein
Nachladen des Wandfensters. Die Leiste am oberen Rand verschwindet
nach drei Sekunden ohne Mausbewegung; das ist Absicht.
Etwas anderes
futurino ist in Erprobung. Fehler, Ausfälle und Datenverlust sind
möglich; bewahre von wichtigen Entscheiden eine eigene Kopie auf. Wer
einen Fehler findet, meldet ihn über die Adresse im
Impressum.
10. Die Wörter, die futurino benutzt
Klärung
Der Sammelbegriff für alles, was du hier beginnst, ganz gleich mit
welchem Werkzeug. Auch dann, wenn am Schluss kein Entscheid steht.
Runde
Ein Durchgang mit einem Werkzeug und einer Gruppe, von der Frage
bis zum Abschluss.
Sitzung
Der offene Zugang zu einer Klärung, solange die Gruppe beitreten
und antworten kann. Sie hat einen Code und ein Ende.
Bedingung
Ein hartes Kriterium. Was es verletzt, fällt weg.
Abwägung
Ein weiches Kriterium. Es macht eine Möglichkeit besser oder
schlechter, schliesst aber nichts aus.
Bereich
Ein grosses Fach für deine Klärungen, etwa ein Mandat oder eine
Schule. Eine Klärung liegt in höchstens einem.
Schlagwort
Eine freie Marke quer zu den Bereichen. Davon so viele du
willst.
Bündeln
Zusammenlegen, was dasselbe meint. Arbeitet nah am Wortlaut und
lässt Dubletten verschwinden.
Auswerten
Themen aus den Beiträgen bilden, mit gezählten Nennungen und
Beispielsätzen. Etwas anderes als das Bündeln.
Gesamtbild
Die Zusammenschau vor dem Entscheid, mit der Lückenliste am
Schluss.